Colonia Claudia Ara Agrippinensium

Ein komisches Gefühl war es ja schon, nach so langer Zeit. Fast 13 Jahre.
Aber, wie das nunmal so ist, es gibt durchaus schöne Gründe, nicht nur die Stadt, sondern die Region zu wechseln.

Und so fand ich mich auf einmal abseits knorriger Westfalen im feierwütigen Rheinland wieder.

Jetzt gibt es natürlich durchaus kritische Stimmen, die sagen, dass man in einer Stadt wie Köln doch völlig zugebaut wohnt. Was soll ich sagen – ein bisschen Wahrheit steckt in allem, wie ein Blick aus dem Fenster zeigt.

Ich hab selten einen so hässlichen Klotz gesehen. Keine Ahnung, wie man auf die Idee kommt, etwas derartiges einfach mal so ins Viertel, äh, Veedel zu klatschen, aber da steht’s nunmal.

Hat ein bisschen was von einem Ameisenhaufen, wenn man sich das Gewusel der ein- und ausgehenden Leute vorstellt.

Andererseits ist es nicht unbedingt langweilig, da ein solcher Bau bei näherer Betrachtung dann doch für das ein oder andere Foto gut ist.

Jedenfalls musste ich das Teil einfach schon öfter fotografieren, als ich anfangs gedacht hätte.

Die andere Seite ist dann auch etwas versöhnlicher. Von “zugebaut” keine Spur. Ich bin da ja recht einfach gestrickt und lass mich mit einem schönen Sonnenuntergang ja für so ziemlich alles entschädigen.

Was die Eingeborenen angeht, gibt es noch keine nennenswerten Erfahrungen, , da ich mich hier meist unter Exilanten befinde, aber mal sehen, wie die bloggende Nachbarschaft so drauf ist. Bei ein paar Kölsch oder richtigem Bier lässt sich das wohl klären. ;)

Ich hab jetzt grad keine Lust nachzugucken, aber ich glaube, ich hab schon ewig keine Fotos mehr veröffentlicht. Ist zwar alles amateurhafter Knipskram, aber was soll’s denn auch. Außerdem wurde das tatsächlich mal gewünscht! So. Ich konnte also gar nicht anders. ;)

Die Fotos sind alle von mir und werden hiermit unter folgender CC-Lizenz veröffentlicht: CC BY-NC-SA 3.0

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