Während ich fernab der Familie eingeschneit einen Videomarathon absolviere, hat sich der Großteil meiner kulitsch verehrten Leserschaft wahrscheinlich – völlig zu recht! – reich beschenken lassen und sitzt jetzt vor einem Haufen Zeug, den man schon lange wollte, von dem man nicht wusste, dass man ihn wollte oder den man ganz fix wieder umtauschen will.

Doch wem haben wir all die Geschenke zu verdanken?
Die Mär, dass wir uns das gegenseitig schenken, womöglich gar unsere Eltern, glaubt doch längst keiner mehr.
Ja, es war natürlich das Christkind oder aber auch der Weihnachtsmann. Der Weihachtsmann, dieser dicke und gut gelaunte Typ.
Gut gelaunt? Ist er das wirklich?


Nicholas Was ist ein Kurzfilm von 39 Degrees North.

(via)

Was hat er verbrochen, um diese Strafe zu verdienen? Wie lange wird er diese Bürde noch zu tragen haben?

Der Kurzfilm ist übrigens eine Umsetzung eines Gedichts von Neil Gaiman:

Nicholas Was

older than sin, and his beard could grow no whiter. He wanted to die.

The dwarfish natives of the Arctic caverns did not speak his language, but conversed in their own, twittering tongue, conducted incomprehensible rituals, when they were not actually working in the factories.

Once every year they forced him, sobbing and protesting, into Endless Night. During the journey he would stand near every child in the world, leave one of the dwarves‘ invisible gifts by its bedside. The children slept, frozen into time.

He envied Prometheus and Loki, Sisyphus and Judas. His punishment was harsher.

Ho.

Ho.

Ho.

Und hier spricht er es selbst:

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